Wissensartikel
Wie kommt Ihre Seite in den Google-Index?
Eine Seite kann in den Google-Index, wenn Google sie abrufen darf, sie mit Status 200 antwortet und nichts die Aufnahme verbietet: kein noindex, keine …
Kostenloses Tool · Technik & Crawling
Prüfen Sie, ob Ihre Sprach- und Ländervarianten (de-AT, de-DE, de-CH …) richtig aufeinander verweisen, damit Google jeder Region die passende Seite zeigt.
Geben Sie die Adresse einer Seite ein, die es in mehreren Sprachen oder für mehrere Länder gibt.
Wir rufen die Adresse einmalig mit unserem Prüf-Crawler ab und speichern weder Adresse noch Ergebnis.
Das Tool lädt die Seite mit unserem Prüf-Crawler und sammelt alle hreflang-Angaben aus dem HTML-Kopf und dem HTTP-Header Link. Es prüft jeden Sprach- und Regionscode, ob die Ziele vollständige Adressen sind, ob die Seite auf sich selbst verweist, ob es x-default gibt und ob das Canonical zur Seite passt.
Danach ruft es bis zu fünf Sprachversionen einmal ab – ohne Weiterleitungen zu folgen – und prüft, ob sie zurückverweisen. hreflang-Angaben in der XML-Sitemap sehen wir dabei nicht.
Jede Sprachversion nennt im HTML-Kopf alle Versionen der Seite – einschließlich sich selbst –, jeweils mit Code und vollständiger Adresse, zum Beispiel <link rel="alternate" hreflang="de-AT" href="https://www.ihre-firma.at/">. Alle Versionen tragen dieselbe Liste. So entsteht ein Kreis aus gegenseitigen Verweisen, den Google als Bestätigung liest.
Wichtig: Die Ziele müssen erreichbar und indexierbar sein und dürfen nicht per Canonical auf eine andere Seite zeigen. Bei fast gleichen Texten für Österreich und Deutschland hilft hreflang Google außerdem, die Seiten als regionale Fassungen statt als Duplikate einzuordnen.
Mehr dazu im Wissensartikel Wie kommt Ihre Seite in den Google-Index?
Wenn es dieselbe Seite in mehreren Sprachen oder für mehrere Länder gibt – etwa eine Fassung für Österreich (de-AT) und eine für Deutschland (de-DE). hreflang sagt Google, welche Fassung es welchem Publikum zeigen soll. Einsprachige Websites brauchen keine hreflang-Angaben.
Verweist die österreichische Seite per hreflang auf die deutsche, muss die deutsche Seite ebenso auf die österreichische verweisen. Fehlt dieser Rückverweis, kann Google die Angabe ignorieren. Das Tool prüft bis zu fünf Sprachversionen darauf.
x-default bezeichnet die Seite für alle, zu deren Sprache oder Land es keine passende Fassung gibt – oft eine Sprachauswahl oder die englische Version. Die Angabe ist optional, aber empfehlenswert.
Richtig ist de-AT: zuerst der Sprachcode nach ISO 639-1, dann optional ein Bindestrich und der Ländercode nach ISO 3166-1 Alpha-2. Häufige Fehler sind ein Unterstrich, ein Ländercode allein (z. B. „at“ ist kein Sprachcode) oder „en-UK“ statt „en-GB“. Mehr dazu im Artikel Indexierung.